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Praxistraining Fotografie: Hochzeit

978-3-8273-6374-9Die beiden Berufsfotografen Nicole und Ralf Obermann sind Profis auf Ihrem Gebiet und geben dem Zuschauer eine ganze Reihe an Tipps für die nächste Hochzeitsreportage. Dabei wird nicht nur der Hochzeitstag an sich thematisiert. Auch die Vorbesprechung mit dem Brautpaar, die Wahl des richtigen Equipments, die Nachbearbeitung und spätere Überreichung der Fotos an das Brautpaar sind Teil des Videotrainings.

Der Hauptteil besteht dennoch aus dem Hochzeitstag an sich. An vielen unterschiedlichen Locations erklären die beiden Moderatoren wie man schnell zu einem professionellen Ergebnis kommt. Dabei ergänzen sich die Fotografen wunderbar und machen das gesamte Videotraining über einen sympathischen Eindruck. Was mir direkt auffiel: Hier wird der Zuschauer geduzt.

Neben den Tipps für das perfekte Foto werden hin- und wieder auch Hinweise für das richtige Verhalten am Hochzeitstag gegeben. Gerade in der Kirche ist dies oft ein heikles Thema. Mit den Tipps der beiden Fotografen sollte man dennoch schnell und unauffällig die richtigen Fotos geschossen bekommen.

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Photoshop Lightroom 3 perfekt verstehen

978-3-8273-2976-9Photoshop Lightroom kommt mir ab und an vor wie eine große, spannende Schatzkiste, die man schon ewig in seinem Zimmer stehen hat, ständig reinguckt und dennoch nicht alle ihrer Geheimnisse gelüftet hat. Es gibt die Dinge, die man regelmäßig, teilweise sogar täglich nutzt und die Dinge, die noch entdeckt werden wollen. Und auch wenn wenige Funktionen aus meiner Seite nicht benötigt werden – wie beispielsweise die Flickr-Schnittstelle – es haben dennoch alle Module und Features ihre Berechtigung innerhalb der Software.

Um einen umfassenderen Eindruck des kompletten Programmes zu erhalten, erscheint die Anschaffung der rund 650 Seiten umfassenden Addison-Wesley Publikation „Adobe Photoshop Lightroom 3 – Das offizielle Handbuch für Fotografen“ sehr lohnenswert. Der britische Autor und Fotograf Martin Evening steht seit der Alpha-Version von Lightroom mit den Entwicklern der Software in Kontakt und stellt sein professionelles Wissen als versierter Anwender dem Leser zur Verfügung.

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Scott Kelbys Glorreiche 7 für Photoshop

978-3-8273-3069-7Es kommt mir wie eine kleine Ewigkeit vor, dass Photoshop mein präferiertes Programm zum Bearbeiten von Fotos war. Zu lange schon ist Lightroom der Favorit, um alle Schritte komfortabel zu lösen, die nach dem Betätigen des Auslösers meiner Kamera getätigt werden wollen. Trotz allem Komfort des Photoshop-Ablegers, kann das Hauptprogramm natürlich insbesondere aufgrund der Ebenen- und Maskenfunktionen mehr bewirken, wenn man sich stärker mit einer Aufnahme beschäftigen möchte. Um also erneut einen kleinen Blick über den Tellerrand zu werfen, habe ich einen aktuellen Leitfaden aus der Addison-Wesley dpi Reihe zur Hand genommen. „Scott Kelbys Glorreiche 7 für Photoshop“ ist eine übersichtliche Zusammenfassung von eben sieben entscheidenden Funktionen, mit denen auch technisch problematische Fotos aufgewertet werden können.

Kelby, einer der führenden Autoren von Computer- und Technikbänden, erklärt anhand von 21 Lektionen mit jeweils einer Beispielsaufnahme Schritt für Schritt wie er zu dem letztendlichen Ergebnis gekommen ist. Die Fotografien, die sowohl aus seinem eigenen Repertoire als auch von Freunden und Bekannten stammen, können zum Nachvollziehen der Arbeitsschritte im RAW- bzw. NEF-Format heruntergeladen werden. Laut Buchrücken adressiert das Buch Nutzer aller Erfahrungsstufen von Photoshop und Lightroom, aber auch wenn sämtliche einleitenden Schritte, die Adobe Camera Raw betreffen, ebenso im Entwickeln-Modul von Lightroom nachempfunden werden können, richtet sich der Inhalt meiner Meinung nach primär an die Photoshop-Fraktion. Die insgesamt sieben geschilderten Techniken werden im Verlauf der Lektionen antrainiert und heißen: „Adobe Camera Raw“, „Gradiationskurven“, „Tiefen/Lichter“, „Mit Licht malen“, „Kanäle anpassen“, „Füllmethoden und Ebenenmasken“ und zuletzt „Scharfzeichnungstechniken“. Vorangestellt an die einzelnen Kapitel sind eine Einleitung sowie eine erklärende Übersicht der „Glorreichen 7“. Die Lehrabschnitte selbst sind übersichtlich und schematisch aufgebaut sowie ausreichend bebildert, so dass man die ebenso verbal beschriebenen Arbeitsschritte gut nachvollziehen kann. Der Autor und Photoshop-Profi Kelby vermittelt durchaus Techniken, die auch einem versierten Anwender neue Möglichkeiten aufweisen. Leider gibt es aber dennoch einige Mängel, die den Gesamteindruck trüben. Dass das Lektionsmaterial keine überragende Fotokunst ist, liegt im Sinne des Buches. Allerdings entstand bei mir an gewissen Stellen der Eindruck, dass Aufnahmen „verschlimmbessert“ wurden, oftmals wirken die Ergebnisse sehr unrealistisch. Des Weiteren ist mir wirklich negativ aufgefallen, dass viele Bearbeitungen grob und ungenau vorgenommen wurden, dies fällt insbesondere bei Freistellarbeiten auf. Den Höhepunkt kleinerer Fahrlässigkeiten stellt das Kapitel 13 dar, in dem sämtliche Abbildungen des zweiten Abschnittes eine fälschlicherweise eingeblendete Photoshopebene enthalten.

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„Mit Lightroom entwickeln“ von David duChemin

978-3-8273-3039-0Auf dem Buchrücken dieses Werkes aus dem Addison-Wesley Verlag ist folgender Hinweis zu finden: „Für alle Fotografen, die die Technik überwinden und wieder intuitiv arbeiten wollen.“ Sicher möchte ich das, und das insbesondere nachdem ich die Arbeiten des Autors David duChemin auf http://gallery.davidduchemin.com oder http://www.pixelatedimage.com inspiziert habe.

„Mit Lightroom entwickeln“ richtet sich an den fortgeschrittenen Anwender und ist inhaltlich aufgeteilt in drei entscheidende Abschnitte. Didaktisch beginnt duChemin mit der Erläuterung seiner Methodik des Erarbeitens einer „Vision“. Über mehrere Kapitel und etwa 20 Prozent des Gesamtumfanges des Buches beschreibt er die Relevanz des Leitgedankens einer Fotografie. Wie nehme ich den Betrachter meines Bildes an die Hand und erzähle ihm von dem, was ich gesehen und selbst wahrgenommen habe? Wie entferne ich mich vom Rationalen und bewirke stattdessen Emotionen durch mein Foto? Wie entwickel ich einen Stil, oder habe ich vielleicht bereits eigene visuelle Methoden und kann diese noch verfeinern? Weitere 20 Prozent des Buches erklären die Werkzeuge des Entwickeln-Moduls, also die Programm-Funktionen, mit der wir unsere „Visionen“ verstärken, beeinflussen oder erst ermöglichen können. Der letzte, große Abschnitt trägt den Titel „20 Visionen, 20 Fotografien“ und beschreibt sowie illustriert den Bearbeitungsprozess unterschiedlicher Arbeiten deChemin‘s. Im Übrigen liegt das Bildmaterial der besprochenen Fotografien im undbehandelten DNG-Format auf einer CD bei, so dass der Leser sämtliche Arbeitsschritte selbst nachvollziehen kann (und gleichzeitig macht es ja auch gehörig Spaß mit Profifotos zu hantieren).

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Chris Orwig: Der inspirierende Augenblick

978-3-8273-2889-2Ein unerwartet anderes Fotobuch – und gut.

Homepages hochkarätiger Fotografen besuche ich nur äußerst unregelmäßig, obwohl Fotografie eins meiner größten Hobbys darstellt. Seit Jahren allerdings hat Chris Orwig (Homepage) einen Platz inmitten meiner Bookmarks. Seine Bilder sind nicht überragend kreativ, versprühen allerdings sehr viel Ehrlichkeit und besitzen die beeindruckende Fähigkeit Geschichten zu erzählen. Meist fröhlich und warmherzig, ab und an ruhig und melancholisch. Der Kalifornier ist bekannt dafür sein Wissen gerne weiter zu vermitteln. Er unterrichtet Fotografie am Brooks Institute in Santa Barbara und produzierte bereits eine Vielzahl an sehenswerten Video-Tutorials für Adobe Photoshop sowie für Photoshop Lightroom (unter anderem aufzurufen unter lynda.com).

Mit diesem Vorwissen war ich sehr gespannt auf Orwigs aktuelles Buch „Der inspirierende Augenblick“, im Original passender „Visual Poet“. Der 286 Seiten umfassende Band ist in drei Teile gegliedert. Der erste Abschnitt mit dem Titel „Einstieg“ behandelt nebst klassischen Themen der Fotografie auch poetische und philosophische Inhalte. Bereits auf den ersten Seiten bemerkt man den ungewohnt persönlichen Erzählstil Orwigs. Dieser Stil spiegelt seine Motivation, seine Aufgeschlossenheit und seinen Entdeckerdrang passend wieder. Viele seiner Anregungen zur Steigerung der Kreativität sind verbildlicht mit Anekdoten aus seinem eigenen Leben. Das Erzählte kann teilweise etwas kitschig rüberkommen, schön zu lesen ist es trotzdem.

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