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  • Kamera

Praxistraining Film & Video: Kamera, Licht, Ton

978-3-8273-6373-2Ich bin ehrlich: Bei dem Titel habe ich ein trockenes, theoretisches Videotraining erwartet bei dem ein stockernster Moderator vor einer eintönigen Kulisse Kamera, Licht und Tonwissen vermittelt. Das Videotraining verspricht auf der Rückseite der Verpackung „Live am Set lernen“. Gut, das habe ich schon bei anderen Videotrainings gesehen. Die Tatsache dass hier aber von zwei Moderatoren die Rede ist machte mich neugierig.
Schon beim ersten Kapitel der DVD wurde ich überrascht. Die beiden Moderatoren vermitteln auf lockere und teilweise lustige Art und Weise die Basisbegriffe der Videoproduktion.

In dem Verlauf des Videotrainings wird jedem Bestandteil (Kamera, Licht und Ton) ein eigenes Kapitel gewidmet, welches jeweils an unterschiedlichen Orten aufgezeichnet wurde. In dem Kapitel „Licht“ wird beispielsweise in einer Dachgeschosswohnung begonnen und damit Mischlicht erklärt. Später, wenn es um Reflektoren geht, wird auf eine große Wiese gewechselt und gezeigt wie man das harte Sonnenlicht geschickt nutzen kann.
Im Kapitel Ton wird im späteren Verlauf in eine Praxissituation gewechselt bei der, und das gefällt mir sehr, auch gezeigt wird wieso bestimmte Dinge nicht gemacht werden sollten. Es wird die komplette technische Umsetzung eines Interviews gezeigt, mit allen Fehlern und Macken die bei Amateuren oft zu hören sind.
Die Krönung der DVD ist für mich das Kapitel „Live am Set – Die Milchbar“. Hier „versuchen“ sich die beiden Moderatoren an einem Imagefilm. Inklusive Vorbereitung (Was muss ich einpacken? Wie plane ich den Film?) und Übergabe an den Cutter. Ohne viele Schnitte zeigt dieses Kapitel mit einer „Making-Of“ Kamera hautnah wie ein Imagefilm entsteht. Es werden Outtakes, Rohmaterial aus den Interviews sowie fehlgeschlagene Aufnahmen gezeigt. Abwechselnd kommt immer wieder einer der Moderatoren zu Wort und kommentiert das Geschehen. Diese Umsetzung eines „Live am Set-Kapitels“ habe ich bisher in noch keinem Videotraining gesehen und gehört für mich zum absoluten Höhepunkt der DVD, da hier nicht nur auf technische Aspekte, sondern beispielsweise auch gezeigt wird wie man mit Protagonisten / Kunden vor Ort umgeht. Sensationell!

Praxistraining – Filmen mit der DSLR

978-3-8273-6378-7„Filmen mit der DSLR“ behandelt so ziemlich alle wichtigen Punkte, die man bei einer Videoproduktion beachten sollte. Es fängt bei der Technik an, bei der auf unterschiedliche Kameras eingegangen wird. Externe Mikrofone und ND-Filter werden ebenso erklärt wie Slider und Dollys. Danach wird intensiv auf die Grundlagen von Schnitt, Film und Ton eingegangen. Toll ist bei diesem Kapitel, dass der Moderator sich nicht ständig in einem neutralen Studio befindet, sonder „On-Location“ erklärt wird. So wird beispielsweise gezeigt, wie man ein Interview günstig mit LED-Lampen ausleuchten kann.
Im späteren Verlauf der DVD wird das erklärt, worauf viele Hobby-Filmer wenig Wert legen: Das Schreiben eines Drehbuchs und Drehplans. Dazu gibt es auf der DVD auch Vorlagen. Ein tolles Kapitel, womit ich nicht wirklich gerechnet habe.
Abschließend landet das gedrehte Material dann im Schnitt. Hier bekommt der Zuschauer quasi einen Grundkurs in Adobe Premiere. Gefallen hat mir hier, dass nicht nur auf die Technik, sondern nochmals auf Schnitt-Grundlagen eingegangen wird.
Sollten keine eigenen Videos vorhanden sein, kann man auf das von Autor Gero Breloer gedrehte Material zurückgreifen.

Insgesamt eine sehr unterhaltsame und lehrreiche DVD für angehende Filmer.

Test: Samsung HMX-H300

Samsung HMX-H300Auch bei diesem Test habe ich auf die technischen Details bewusst verzichtet. Diese werden bereits woanders gut unter die Lupe genommen und stehen zudem in der Produktbeschreibung des Herstellers.

Camcorder sollten leicht und intuitiv bedienbar sein. Nach dem Eintreffen wurde der Akku geladen und eine SD-Karte, nicht im Lieferumfang enthalten, eingesteckt und der Camcorder in Betrieb genommen. Beim ersten Start des Gerätes wird der Einstellungsassistent gestartet, der Daten wie Uhrzeit, Datum etc. abfragt. Bei meinem Test wurde jedoch nicht die Menüsprache zur Auswahl gestellt und ich musste diese später nachträglich auf Deutsch einstellen. Die Einstellungen lassen sich bequem über das Touchscreen oder dem Stellrad problemlos vornehmen.
Durch das Gerätedesign liegt der Camcorder sehr gut und, mit der seitlichen Handschlaufe, auch sicher in der Hand.

„Test: Samsung HMX-H300“ weiterlesen…

Test: Samsung HMX-Q10

Samsung HMX-Q10Auf die technischen Details möchte ich hier bewusst verzichten. Diese werden bereits woanders gut unter die Lupe genommen und stehen zudem in der Produktbeschreibung des Herstellers.

Für mich muss ein Camcorder schnell und intuitiv bedienbar sein, ohne dass man das Handbuch vorher zu rate ziehen muss. Diese Vorraussetzungen erfüllt die HMX-Q10 in meinem Test sehr gut.

Nachdem man den Full-HD Camcorder ausgepackt, aufgeladen, sowie eine SD-Karte (es empfiehlt sich eine Karte der Klasse 10, die SD-Karte nicht im Lieferumfang enthalten) eingesteckt hat, kann man auch schon loslegen. Dazu braucht man einfach nur das Display aufklappen und man kann dann sein Ziel suchen :-) Nett ist auch der Hinweis auf die Linsenklappe, falls man diese vergessen hat zu öffnen. Die Bedienung der Menüelemente erfolgt bequem über das Display welches eine Touch-Oberfläche besitzt, aber auch an den Zoomtasten kann man sich durch das Menü hangeln. Linkshänder werden sich darüber freuen, dass die HMX-Q10 sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder geeignet ist. Beim Einschalten der Kamera erkennt diese ob es sich um einen Rechts- oder Linkshänder handelt und richtet dementsprechend das Display der Kamera aus.

Seitlich ist bei dem Camcorder eine Handschlaufe angebracht, mit der sich der Camcorder gut halten lässt. Allerdings reicht diese Schlaufe nur für Kameraleute mit dünnen Händen, kräftig gebaute Hände passen da nicht durch. Übrigens ist der Camcorder klein, leicht, formschön und man kann ihn bequem mit sich führen.

Den Testbericht „Samsung HMX-Q10“ weiterlesen…

HDR Fotografie: Aufnahme, Entwicklung und Nachbearbeitung

978-3-8273-3068-0Das Perfekte Buch für HDR-Einsteiger
Als in den letzten Jahren die Anzahl der HDR-Fotos im Internet stetig zunahm bekam auch ich Interesse an der Erstellung dieser Fotos, die oft einen surrenden Charakter haben. Anleitungen findet man im Netz viele, da es aber mehrere Techniken gibt verliert man dort schnell den Überblick. Fructose Navarro hat die Grundlagen sowie die verschiedenen Möglichkeiten in diesem Buch zusammengefasst.
Anhand vieler Beispiele erklärt Navarro, wie HDR Fotos entstehen und welche Rolle die verschiedenen Kameraeinstellung spielen. Dazu empfiehlt sich jedoch ein Handbuch der eigenen Kamera hinzuzuziehen, um zu sehen ob diese auch die benötigten Einstellungsmöglichkeiten anbietet.
Für dauerhafte Motivation des Lesers sorgen die vielen schönen, meist doppelseitigen, HDR-Bilder. Einige davon sind auf der beiliegenden DVD enthalten und bieten so die Möglichkeit auch ohne geeignete Kamera die verschiedenen Nachbearbeitungsschritte nachzuvollziehen.
Insgesamt werden im Buch fünf Programme erklärt, mit welchen man die Ausgangsbilder zu einem HDR-Foto zusammenfügen kann. Hier hätte dem Buch ein wenig mehr Tiefgang gut getan, denn nicht jeder Schritt wurde textlich festgehalten. Ein gutes Basiswissen zu dem jeweiligen Programm ist von Vorteil.
Das Buch stellt eine tolle Schule für HDR-Anfänger dar, welche bereits über ein ausreichendes Grundwissen zu Kameratechnik und Nachbearbeitung verfügen.

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