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Sven Schultschik
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Beiträge von Sven Schultschik
Das offizielle Joomla Buch
23. Dez
Titel: Das offizielle Joomla!-Buch – Der Leitfaden für Anwender, Designer und Entwickler [Gebundene Ausgabe]
Autor/in: Elin Waring, Jennifer Marriott
Verlag: Addison-Wesley
ISBN: 978-3-8273-3048-2
Preis: 34,80 €
Erhältlich bei: Amazon und Addison-Wesley
Joomla! erfreut sich einer stetig wachsenden Community und es werden täglich neue Webseiten veröffentlicht. Vor allem bei Non-Profit-Organisationen ist Joomla! sehr beliebt, da das CMS (Content Management System) kostenlos heruntergeladen werden kann. Viele dieser Non-Profit-Organisationen, Privatpersonen, Vereine und andere, können sich keine professionelle Hilfe leisten, stehen dann aber oft ohne jegliche Ahnung da, begehen die bekannten Fehler und fragen die gleichen Fragen in den Foren immer und immer wieder.
Für alle die ist das offizielle Joomla! {Buch} sehr zu empfehlen. Der große Vorteil an diesem Buch im Gegensatz zu den tausend anderen, es erklärt nicht wie man Joomla! Verwendet, um eine Webseite zu erstellen, sondern wie man eine Webseite mit Hilfe von Joomla! erstellt. Das klingt jetzt nach Wortspielerei, spiegelt sich aber in jeder Seite des Buches wieder.
Als allererstes wird zunächst Joomla! als Ganzes vorgestellt. Was ist es? Aus was besteht es? Wo kriege ich es her und woher kann ich Hilfe bekommen? Kapitel 2 dreht sich ganz und gar nicht um Joomla!, sondern um die Technik, die man dahinter braucht, um eine Webseite zu erstellen und ist somit einer der wichtigsten Teile des ganzen Buches. Hier werden so Sachen wie einen Domänennamen zu finden und zu registrieren, was ist eine Top-Level-Domain, Warenzeichen, Lizenzen, Urheberrecht und vieles mehr erklärt. Auf diesen 20 Seiten lernt man gewiss nicht alles, aber ein Anfänger erhält sehr nützliche Informationen, die ihn gegebenenfalls sonst sehr teuer zu stehen kommen.
Die nächsten 5 Kapitel beschäftigen sich detailliert mit der Installation und Konfiguration von Joomla! und zusätzlichen Erweiterungen. Abgerundet wird das Ganze durch praxisnahe Anwendungsbeispiele, die die am häufigsten aufkommenden Webseitenarten abdecken. Mit den Interviews einiger Experten bekommt man zum Schluss noch die Möglichkeit sich die Personen hinter Joomla! ein wenig anzuschauen.
Das Buch ist eine runde Sache, allerdings unterstütze ich die Einstufung zwischen Einsteiger und Fortgeschrittene nicht ganz und finde, dass das Buch allein für Einsteiger zu empfehlen ist. Dadurch, dass nicht nur Joomla! sondern auch das ganze Drumherum mit Domänennamen und all dem Technischen beleuchtet wird hat es meiner Meinung nach einen nicht unerheblichen Mehrwert gegenüber den restlichen Büchern rund um Joomla!
Clean Coder – Verhaltensregeln für professionelle Programmierer
08. Dez
Titel: Clean Coder – Verhaltensregeln für professionelle Programmierer
Autor/in: Robert C. Martin
Verlag: Addison-Wesley
ISBN: 978-3-8273-3104-5
Preis: 34,80 €
Erhältlich bei: Amazon und Addison-Wesley
Der Drang des Menschen sich stets zu verbessern wohnt auch der Spezies Programmierer inne. Besseren Code, bessere Software, höhere Effizienz, größerer Gewinn und dabei trotzdem entspannt und human leben, wer möchte das nicht?
Das Buch Clean Coder ist die deutsche Version des gleichnamigen englischen Titels. Dabei handelt das Buch nicht direkt über den Code, sondern mehr um das Drumherum bei seiner Entstehung und Wartung. So steht das Menschliche im Mittelpunkt dieses Buches. Der Mensch, der den Code erschafft, der Maschine die Funktionen beibringt und die Wünsche der Kunden und Vorgesetzten erfüllt. Der recht lockere und persönliche Schreibstil bezieht den Leser in die Kapitel mit ein. Dadurch ist das Buch, trotz der Schwere der Materie, leicht zu lesen und man fühlt sich angesprochen.
Als Beispiel wird angeraten sich die besprochenen Regeln und Verfahren anzueignen um seine Effizienz zu steigern und um Ausfälle und Fehler zu reduzieren. Lass der Qualitätssicherung keine Bugs übrig, die sie finden könnte und sei stets ehrlich zu deinen Kollegen und Vorgesetzten sind nur zwei der Leitsprüche des Buches.
Rezension “Clean Coder” weiterlesen…
Test: BlackBerry Torch 9800
27. Sep
Als allererste ersteinmal einen Dank an Flexibles Büro und o2Buisness, die es mir ermöglicht haben das BlackBerry Torch 9800 ausgiebig über 3 Monate mit einem o2Business Vertrag zu testen. Das BB hab ich nun seit circa einem Monat und wollte euch mal meinen ersten Eindruck kund tun.
Beim Auspacken fällt einem als erstes das doch recht hohe Gewicht auf, welches aber mit der soliden Verarbeitung zu begründen ist. Da ist kein Spiel, kein Knarzen oder Wackeln! Überrascht hat mich dabei der kompakte Akku, welcher eine geringere Kapazität hat als mein HTC Desire. Dabei war der größte Anreiz das Torch zu testen eine lange Akkulaufzeit, die einem Business Einsatz würdig ist. Nachdem Einschalten sah man den bekannten halb vollen Akku, wie er immer ausgeliefert wird. Nach einem Abend rumspielen und Apps suchen und installieren, Konten einrichten ecetera musste ich dann feststellen, dass der Akku immernoch den gleichen Stand hatte. Im voll geladenen Zustand hält der Akku rund zwei Tage im normalen Gebrauch. Dass heißt mehrere E-mail Konten, laufende Facebook, Twitter, LinkedIn und andere Apps. Bei gleicher Auslastung hält das Desire nur einen halben Tag bei mir durch. Zweiter Pluspunkt für das Torch!
Die Appauswahl in der App World ist sehr üppig und man findet eigentlich alles was man zum täglichen Leben braucht. Außer Skype und FritzApp Fon konnte ich auf dem BlackBerry alles installieren, was ich auch täglich auf meinem Android benutzte. Sogar eine App, die das BlackBerry mit dem Google Konto synchronisiert. Dabei fällt auf, dass die meisten Apps von RIM selbst programmiert sind und sich sehr gut integrieren. So hohlt das Adressbuch automatisch die Bilder seiner Kontakte von Facebook und verknüpft die Kontakte lokal mit den Facebook Seiten aus denen zum Beispiel der Gebrutstag extrahiert und in den Kalender eingetragen wird. Auch LinkedIn wird sehr gut integriert und es besteht aus fast jeder App die Möglichkeit direkt zu einer anderen zu Wechseln und zum Beispiel etwas in LinkedIn oder Facebook zu lesen und dieses dann per E-Mail oder WhatsApp an einen Kollegen weiterzusenden.
Das HTC Desire rooten
13. Sep
Viele Android Besitzer sitzen in den heutigen Tagen in der Zwickmühle. Belassen sie Android 2.2 auf ihrem Smartphone, dann bleiben die bekannten Sicherheitslücken und fehlen die neunen Features von 2.3. Mit dem Rooten eures Smartphones verliert ihr eure Garantie. Das Rooten geschieht auf eigenes Risiko!
Auch ich steckte in diesem Dilemma, allerdings haben für mich Schlussendlich die Vorteile überwogen. Ich beseitze ein HTC Desire, dem direkten Bruder zum Nexus One. Mein Problem war ständiger voller Telefonspeicher und eine Akkulaufzeit jenseits von Gut und Böse. Also ging ich das Risiko ein und hab Android 2.3.5 installiert. In dem Artikel möcht ich euch Zeugen wie ich das Erlebt habe und wie es nun läuft.
Für die ganze Prozedur hab ich meinen DELL Laptop mit Fedora 15 verwendet. Jedes andere Linux oder Windows oder Mac funktioniert allerdings auch! Ohne Linux muss man allerdings zu Teil noch Zusatzsoftware installieren, damit es funktioniert. Einige Webseiten raten der Einfachheithalber zu einer Linux Live-CD, was nach meiner Ansicht keine Arbeitsersparnis gegenüber dem Installieren von Software ist.
SSD Probleme mit ext4
01. Sep
Festplatten waren Jahrelang in gewisser Hinsicht eine Konstante. Zwar mit steigender Kapazität, aber mit näherungsweise stetiger Qualität. Dann kamen die SSDs und versprachen schneller, zuverlässiger und robuster als die alten HDDs zu sein. In der großen Euphorie für die neue Technik vergaß man schnell, dass sie neu war. Neue Techniken haben schließlich Macken! Wie Christof Windeck in der c’t 19 schrieb: “Ja, das ist alles noch nicht ausgereift – aber es macht so viel Spaß!” So hab ich mich hinreisen lassen für meinen Laptop eine SSD zu kaufen. Es sollte schneller und unter meiner Hand kühler werden.
Daher kaufte ich mir im Juli 2010 eine Corsair F120 welche zu dem Zeitpunkt durch den SandForce Controller die beste Performanz hatte. Es wurde kühler, mein Laptop hatte eine halbe bis Stunde längere Akkulaufzeit und startete binnen Sekunden. Zum Einsatz kam zuerst Ubuntu 10.04 und danach Fedora 15, jeweils mit ext4 Dateisystem, zum Einsatz. Doch das Glück hielt nicht lange an. So hatte die SSD im Dezember einen Totalausfall bei dem fast alle Chips kaputt gingen. Nach einer RMA wurde eine neue SSD mit neuer Firmware geliefert und alles lief wieder rund 6 Monate bis zum erneuten Totalausfall. Dieses mal allerdings mit halbwegs ordentlichen Backup, aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.
Der Online Shop – Handbuch für Existenzgründer
06. Aug
Titel: Der Online Shop – Handbuch für Existenzgründer: Businessplan, Shopsysteme, Marketing, Webdesign, Behörden, Rechtsfragen
Autor/in: Susanne Angeli, Wolfgang Kundler
Verlag: Markt+Technik
ISBN: 978-3-8272-4690-5
Preis: 39,95 €
Erhältlich bei: Amazon und Markt+Technik
Das Buch “Der Online Shop – Handbuch für Existenzgründer” setzt genau an diesem Punkt an. Die Autoren haben diese Entwicklung selbst durchgemacht und wollen mit dem Buch es anderen einfacher machen. Die Leser sollen aus ihren Fehlern und Erfahrungen lernen. Für mich waren die ersten drei Kapitel, die sich allgemein über Existenzgründung, Steuer, Recht und Geschäftsführung befassen, sehr interessant, obwohl ich keinen Online-Shop plane. Hätte ich das Buch früher gehabt, hätte ich wohl einiges anders angepackt.
Im zweiten Teil des Buches, der sich dann mit Online-Shops auseinandersetzt, hab ich erwartet viel über Technik und Software zu lesen. Allerdings wird auch hier der Grundstock für Anfänger gelegt. Die passende Domain finden, Providerwahl, ob sich ein Online-Shop lohnt und wie dieser Funktioniert sind dabei die ersten Punkte. Darüber hinaus erfährt man etwas über Datensicherheit. Das eigentlich Interessante, das Shop-System, fällt dabei sehr mager aus und ist meiner Meinung für einen Anfänger keine Hilfe. Genausowenig wie die vorgestellten Hoster, die nach eigenen Erfahrungen nicht wirklich zu empfehlen sind. Daraufhin ist das 6. Kapitel, welches über eBusiness referiert, vor allem durch seinen Exkurs in die Cloud lesenswert. Hier werden die Dienste wie Microsoft Azure oder Amazon S3 vorgestellt und gezeigt in wie fern man diese anstatt eines herkömmlichen Servers verwenden kann.
Im letzten Teil befasst man sich mit Marketing und Webdesign. Allerdings sollte man den Webdesignbereich lieber auslassen und sich dazu ein richtiges Buch besorgen!




